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Interessantes rund ums Ei
Kann ein braunes Huhn ein weißes Ei legen?
Wie kann ich die
Frische von Eiern testen?
Wieviel Eier darf
ich denn ohne Bedenken essen?
Was steckt eigentlich
alles in einem guten Ei?
Wie werden die
Legehennen eigentlich gehalten?
Wie interpretiere
ich denn die Gewichtsklassen der Eier?
Wann schmecken
Eier eigentlich am Besten?
Kann ein braunes Huhn ein weißes Ei legen?
In der Regel trifft es zu,
dass braune Hühner auch braune Eier legen. Aber wie es
so schön im Volksmund heißt, bestätigen Ausnahmen
die Regel und es gibt auch weiße Hühner die braune
Eier legen und umgekehrt.
Die Farbe des Gefieders ist also kein verlässliches Kriterium
für die Farbe der Eier. Andre behaupten, die Farbe der
Ohrläppchen sei ausschlaggebend für die Eierfarbe.
Aber auch dies kann höchstens als "Faustregel"
bezeichnet werden.
Die naheliegende Vermutung, dass die Eierfarbe dem Zufall
überlassen bleibt, stimmt aber auch nicht.
Die Farbe der Eier ist schlichtweg genetisch bestimmt und
wird dem jeweiligen Huhn von der Geburt an mitgegeben.
Ein interessanter Hinweis:
Auf den Geschmack der Eier
hat die Farbe keinerlei Auswirkung. Braunen Eiern wird zwar
häufig ein besserer Geschmack nachgesagt, weshalb sie
wohl auch 60% der Deutschen diese Farbe bevorzugen, aber der
Geschmack hängt vorwiegend von den Haltungsbedingungen,
der Hühnerrasse und dem Futter ab.
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Wie kann ich die Frische von Eiern
testen?
Wenn man seine Eier beim Supermarkt
oder Lebensmittelhändler einkauft, sollte man davon ausgehen
können, dass diese auch frisch sind. Für denjenigen,
der aber auf Nummer Sicher gehen möchte, gibt es einige
einfache Tricks:
Legen Sie Ihr Ei auf den Boden eines mit Wasser gefüllten
Gefäßes. Wenn das Ei "flach" liegen bleibt,
ist es ganz frisch. Sollte es sich in eine leichte Schräglage
bewegen, ist es ca. 7-8 Tage alt. Eier älteren Datums
stehen entweder senkrecht im Wasser oder schwimmen bei ganz
alten Exemplaren sogar an die Oberfläche.
Der Grund ist einfach: Mit
der Zeit verdunstet Wasser aus Eidotter und Eiweiß durch
die Schale und die fehlende Masse wird durch Luft ersetzt.
Noch ein Tipp: Ein aufgeschlagenes
Ei ist frisch, wenn das Dotter hoch-gewölbt und das Eiweiß
rund und fest ist.
Ältere Eier weisen meist einen flachen Dotter und ein
wässriges Eiweiß auf.
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Wieviel Eier darf ich denn ohne Bedenken essen?
Manche behaupten ein tägliches
Ei sei ungefährlich, andere sagen, dass höchstens
drei bis vier in einer Woche genossen werden können,
ohne seinen Cholesterinwert zu gefährden.
Letztendlich haben beide recht, denn das meiste Cholesterin
bildet unser Körper selbst. Sofern also Ihr Fettstoffwechsel
in Ordnung ist (was übrigens nur der Arzt feststellen
kann), dann erlauben Sie sich ruhig Ihr tägliches Ei.
Ist aber eine Störung im Fettstoffwechsel oder auch ein
natürlich erhöhter Cholesterinspiegel entdeckt worden,
sollte man bei Eiern nicht ganz so sorglos zugreifen.
Insgesamt ist es aber viel wichtiger darauf zu achten, dass
man weniger fettreiche Lebensmittel isst und fettarme Zubereitungsmethoden
wählt.
Übrigens: Einmal im Jahr,
wie z.B. an Ostern darf man auch mal über die Strenge
schlagen, da bei einem normalen Cholesterinspiegel der Körper
nur eine begrenzte Menge Cholesterin aufnehmen kann. Der Rest
wird abgebaut und ausgeschieden.
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Was steckt eigentlich alles in
einem guten Ei?
Das Ei gehört von Natur
aus zu den biologisch wertvollsten Lebensmitteln und liefert
unserem Körper viele lebenswichtige Stoffe.
Ein Ei von rund 60 Gramm Gewicht enthält z.B.:
7,74 g Eiweiß, 6,72 g Fett, 0,42 g Kohlenhydrate, die
Mineralstoffe Eisen, Kalium, Kalzium und Natrium sowie einiges
an Vitamin A, B1, B2, D und E. Das Beste am Ei sind ist aber
seine Kalorienzahl: nur ca. 92.
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Wie werden die Legehennen eigentlich gehalten?
Wenn Sie Eier kaufen, steht
auf der Packung i.d.R. wo die Hennen ihre Eier gelegt haben.
Hier finden Sie schwarz auf weiß, ob sie in Bio-, Freiland-
, Boden-, Volieren- oder Käfighaltung ihre "Arbeit"
verrichtet haben.
Eine weitere Möglichkeit ist natürlich unser ei-check,
wo Sie die Kodierung, die auf Ihrem Ei gedruckt ist eintippen
können und ganz genau erfahren, wo Ihr Ei herkommt.
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Wie interpretiere ich denn die
Gewichtsklassen der Eier?
Eier der Güteklasse A
werden nach folgenden Gewichtsklassen sortiert:
XL/Sehr groß, 73 g und mehr;
L/Groß, 63 g bis unter 73 g;
M/Mittel, 53 g bis unter 63 g;
S/Klein, unter 53 g.
Am häufigsten sind jedoch Eier der Gewichtsklasse M und
L.
Übrigens: Koch- und Backrezepten
gehen, sofern nichts anderes angegeben ist, immer von der
Gewichtsklasse M aus.
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Wann schmecken Eier eigentlich
am Besten?
Über Geschmack lässt
sich ja bekanntlich streiten, aber einige Faktoren beim Ei
beeinflussen diesen doch merklich.
Ist ein Ei "nestfrisch" schmeckt es fad und lässt
sich gekocht nur schwer von der Schale lösen.
Wird es zu alt verliert es an Geschmack und auch zu steifem
Schnee kann man es kaum noch schlagen.
Somit kommt man recht schnell zu einem einfachen "Geschmacks-Patentrezept":
Eier, die zwischen drei und zehn Tage alt sind, haben den
typischen, vollen Ei-Geschmack. Vorteilhaft wirkt sich hier
auch die Haltungsform aus: Eier aus Freilandhaltung werden
meist als die Wohlschmeckensten bezeichnet.
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